Mit einem abenteuerlichen, aber ernstgemeinten Vorschlag will die Boston Consulting Group (BCG) die Schuldenkrise lösen: durch Enteignung der privaten Sparvermögen. Dies wurde in einer großen Analyse vorgeschlagen: In der Studie „Back to Mesopotamia“ (Zurück nach Mesopotamien, pdf) fordern die Autoren praktisch eine Teileinteignung der Sparer, um die Schuldenkrise zu entschärfen. Insgesamt verfügen die privaten Haushalte in der Eurozone demnach über ein Vermögen von 18 Billionen EUR. Würde man ihnen ein Drittel davon abnehmen, dann wäre das Schuldenproblem gelöst.
Aus der Theorie könnte Wirklichkeit werden, denn die Regierung heuerte nun einen Top-Berater der BCG in die Dienste des Finanzministeriums.
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Source: Zeitpunkt.ch: Aktuelle News | 15 Dec 2011 | 12:57 am UTC